Pflegegeld & Förderung der 24 Stunden Pflege in Niederösterreich

Die Kosten für 24 Stunden Betreuung und Pflegekosten lassen sich durch staatliche finanzielle Förderungen spürbar senken (siehe unsere Beispielrechnung)! Bestandteile der finanziellen Unterstützung sind hauptsächlich Pflegegeld und staatliche Förderung der Pflege.

Hier  haben wir die wichtigsten Infos zur Förderung der 24 h Betreuung zusammengestellt:

Das staatliche Pflegegeld ist vom individuellen Pflegebedarf abhängig. Je nachdem werden Sie in eine von 7 Pflegestufen eingestuft. Die Höhe des Pflegegeldes liegt zwischen €157,30 in Pflegestufe 1 und € 1.688,90 in Pflegestufe 7 (Stand: April 2019). Das Pflegegeld ist steuerfrei und wird monatlich im Nachhinein ausgezahlt.

Die aktuellen Sätze für alle Stufen erfahren sie auf der Informationsseite der Bundesregierung. Auf derselben Seite finden Sie auch Links zu weiteren Informationen zum Pflegegeld.

Den Antrag auf Pflegegeld oder auf Erhöhung des Pflegegelds stellen Sie beim Pensionsversicherungsträger, der Ihre Pension ausbezahlt. Wenn Sie keine eigene Pension beziehen oder wenn Sie eine bedarfsorientierte Mindestsicherung erhalten, können Sie das Pflegegeld bei der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) beantragen.

Ihr Hausarzt kann Ihnen beim Ausfüllen des Pflegeantrags helfen .

Download Anträge auf der Website des Sozialministeriums:

Downloadlink Antrag Pflegegeld Bundesweit

Innerhalb von ca. 4–6 Wochen nach Antragstellung erfolgt ein Hausbesuch durch einen Arzt oder einer Ärztin, um den Pflegebedarf festzustellen. Die pflegebedürftige Person kann sich dabei durch eine Vertrauensperson unterstützen lassen, die Angaben zur aktuellen Pflegesituation machen kann.
In weiterer Folge erhalten Sie einen Bescheid mit Bekanntgabe Ihrer Pflegestufe. Das Pflegegeld wird frühestens ab dem Monat nach Antragstellung gewährt.

Das Antragsformular für die Förderung zur 24-Stunden-Betreuung bringen wir Ihnen am Tag des Betreuungsbeginns mit. Sie können das Antragsformular hier herunterladen

Beratung über Möglichkeiten zur finanziellen Förderung Ihrer 24-Stunden-Betreuung geben wir Ihnen gerne! Dazu gehört (am Beispiel Niederösterreich):

  • Welche Unterlagen braucht die Förderstelle von Ihnen und wie wird der Antrag oder eine allfällige Meldungen über einen Wechsel der Betreuer/innen an die Förderstelle abgewickelt?
  • Das Land NÖ hat ein Fördermodell zur 24-Stunden-Betreuung im Sinne des Hausbetreuungsgesetzes entwickelt. Anspruch auf Förderung haben betreute Personen zur pauschalen Abgeltung der Sozialversicherungsbeiträge der Betreuungspersonen für alle seit 1. Juli 2007 legalen Betreuungsverhältnisse.
  • Hauptwohnsitz des Pflegebedürftigen in Niederösterreich
  • Bezug von Pflegegeld zumindest in Pflegestufe 3
  • Bezug von Pflegegeld Stufe 1 oder 2 gilt nur bei ärztlich nachgewiesener Demenzerkrankung
  • Monatliches Netto-Gesamteinkommen unter € 2.500,– (Pflegegeld zählt nicht als Einkommen). Die Einkommensgrenze erhöht sich für jede unterhaltsberechtigte Person um € 400,– und für jede behinderte unterhaltsberechtigte Person um € 600,–.
  • Vorliegen von Betreuungsverhältnissen im Sinne § 1 Absatz 1 des Hausbetreuungsgesetzes (Betreuungsvertrag mit selbständiger Personenbetreuerin bzw. selbständigem Personenbetreuer)
  • Die PersonenbetreuerInnen müssen entweder eine theoretische Ausbildung nachweisen, die im Wesentlichen derjenigen eines Heimhelfers bzw. einer Heimhelferin entspricht, oder sie müssen seit mindestens 6 Monaten die Betreuung der pflegebedürftigen Person sachgerecht durchgeführt haben, oder über eine fachspezifische Ermächtigung zu pflegerischen Tätigkeiten durch diplomiertes Pflegepersonal (§§ 3b oder 15 Abs. 7 GuKG) oder durch einen Arzt (§ 50 b ÄrzteG 1998) verfügen.
  • Gemeindeamtliche Anmeldung der PersonenbetreuerInnen am Wohnsitz der betreuten Person (Nebenwohnsitz)

Die Förderung kann für höchstens 2 Betreuer/innen gleichzeitig beantragt werden.  Die Förderung beträgt bei voll sozialversicherten Betreuer/innen bis zu € 275,– monatlich pro Betreuer/in.

Die Förderung wird ab Antragstellung höchstens 3 Monate rückwirkend bewilligt.

Betreuungskosten können im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung (Steuerausgleich) oder bei Selbständigen mit der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden.

((Link Steuerliche Absetzbarkeit der Betreuungskosten))

Bei einer Unterbrechung der Betreuung, d. h. Abwesenheit der Betreuerin, z. B.  beim Betreuerwechsel, wird die laufende Förderung weiter ausbezahlt, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

  • Die Abwesenheit dauert nicht länger als 3 Monate.
  • Die Vollversicherung bei der SVA der Gewerblichen Wirtschaft besteht weiter.
  • Die gemeindeamtliche Meldung (der Nebenwohnsitz) bleibt aufrecht.
  • Die Betreuung wird anschließend wieder von derselben Betreuungskraft fortgesetzt.

Einfügen: Unter welchen Bedingungen kann man 2 Betreuerinnen beantragen?

(Das kann entfallen, wenn es keine anderen vorgesehenen Gründe gibt.)

Betreuungskosten können im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung (Steuerausgleich) oder bei Selbständigen mit der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden.

Mehr dazu erfahren Sie auf der Website des Bundesministeriums Finanzen.

Sie interessieren sich für Pflegegeld und staatliche Förderung der Pflege?
Wir beraten Sie gerne dazu am Telefon 0664 7355 3390 oder

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